Wie regelt unsere Haut die Körpertemperatur?

 Schwitzen oder Frieren?

Unsere Haut hat verschiedene Aufgaben. Wie eine Klimaanlage regelt das größte Organ des Menschen auch die Körpertemperatur. Mal frieren wir, mal schwitzen wir. Doch wie funktioniert die Thermoregulierung unseres Körpers?

Drohen wir wegen z. B. zu heißer Temperaturen im Sommer zu überhitzen, veranlasst die Haut die Wärme zu verdunsten. Die feinen Drüsen sondern Schweiß ab, der durch die Nässe die Oberfläche abkühlen soll. Übrigens befinden sich die meisten Schweißdrüsen am Kopf, den Händen und den Füßen. Auch werden die Blutgefäße bei hoher Körpertemperatur erweitert. Fieber ist eine Immunreaktion des Körpers um Schadstoffe aus dem Körper über die Haut abzugeben. Bei einem erhitzten Körper lockern und entspannen sich die Muskeln, um die Wärme weiter zu leiten. Befindet sich die Körpertemperatur über einen längeren Zeitraum bei über 40°C, beginnt der Körper die Proteinstrukturen des Körpers zu verformen und es kommt zu Gewebeschäden. Bemerkbar macht sich dies durch Kopfschmerzen und Schwindel. Ein typischer Hitzschlag.

Bei Kälte ziehen sich die Gefäße und die Haut zusammen, um so wenig Energiewärme zu verlieren. Gänsehaut sorgt dafür, dass eine kleine Isolationsschicht mit Luft rund um die Hautoberfläche vor der Auskühlung geschützt wird. Der Körper konzentriert sich in diesem Fall auf die Versorgung der inneren Organe und die Haut und das Unterhautfettgewebe werden nur noch gering durchblutet.  Sinkt die Körpertemperatur stark ab, beginnen wir zu zittern. So versucht die Muskulatur deine Temperatur zu erhöhen. Zusätzlich wird durch einem erhöhten Stoffwechsel die normale Körpertemperatur von ca. 37°C  wieder zu erreichen.

 

 

 

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